top of page

Versicherungen, langweilig und wenig sexy?

Viele Menschen finden Versicherungen langweilig. Es ist ein Thema, das nicht wirklich spannend scheint.

Die Branche, obwohl sehr eng verknüpft, steht weit hinter der scheinbar mysteriösen und sagenumwogenen Finanzbranche zurück.


Selbst war ich viele Jahre im Personenschutz und der diplomatischen Sicherheit tätig. Auch in Krisengebieten. Das ist spektakulär, das ist sexy.


Daher muss auch ich zugeben, am Beginn fand ich die Branche eher ein wenig öde. Was soll schon toll sein, an einer Unfall- oder Haushaltsversicherung.

Zusatz-Krankenversicherungen? Wozu denn das?


Als Risikomanager begann ich die Branche aber mehr als zu schätzen.

Im Risikomanagement braucht man viel Überblick. Man ist kein Spezialist für nur eine besondere Nische. Ganz im Gegenteil.

Je mehr Zugänge, Wissen und unterschiedliche Erfahrungen man als Risikomanager hat, umso besser ist es für diese Tätigkeit.


Und genau dies ist auch wichtig im Versicherungsmanagement. Viele Dinge hängen zusammen. Viele Dinge greifen ineinander.

Psychologie, Wirtschaft, Kommunikation, Statistik und Lebenswissenschaften, dies und noch mehr ist in der Versicherung wichtig.


Was ist es nun, was Versicherungen so spannend macht?

Es sind die großen Zusammenhänge, die man im Auge behalten muss.

Dazu ist es eine der wichtigsten Aufgaben, die man haben kann. Denn man sichert die Zukunft von Menschen, Familien und Unternehmen ab.

Ein Unfall, ein Todesfall oder eine Naturkatastrophe können Existenzen zerstören!

Das ist keine graue Theorie, das ist tägliche Tatsache, auch in Österreich.


"Wir sind ja staatlich in Österreich bestens abgesichert", das hört man sehr oft.

Ja, unsere staatliche Versorgung ist nach wie vor sehr gut.

Aber kennen Sie beispielsweise die Höhe der Ausgleischzulage (im Volksmund auch "Mindestsicherung" genannt) in Österreich?

Diese beträgt aktuell 1.110,26 Euro brutto!


Da sagen viele dann "das betrifft mich ja nicht, ich arbeite ja und zahle ein".


Das stimmt nur bedingt. Der durchschnittliche Österreicher übertrifft die Ausgleichszulage erst mit knapp 40 Jahren! Erst dann ist man über dieser mit seinen Ansprüchen.


Man sieht also, das Thema ist sehr umfassend und komplex.

Und ich mag komplexe Dinge.

Zumindest im Risikomanagement. In der Technik weniger, da überfordern sie mich eher, weil ich dafür weniger Talent besize :)


Versicherungen sind nicht öde. Und auch die Beratung muss nicht langweilig sein.

Und man kann es toll mit Risikomanagement und einem Coaching verbinden :)


20 Ansichten

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Comments


bottom of page